"Variovid Volterra" - Die Gleitsichtrevolution

Wir haben ab sofort eine Weltneuheit im Programm: die nagelneuen Gleitsichtgläser "Variovid Volterra". Die Firma "Leica" aus Wetzlar, bekannt für Kameras und Ferngläser im Profisegment, bringt ihr jahrzehntelanges optisches Know-How nun auch bei Brillengläsern ein. Sie hat für ihre neueste Innovation verdient den Silmo d'Or („Oscar“ der Brillenbranche) in Paris gewonnen, die höchste Auszeichnung im augenoptischen Markt.

 

Bereits 1959 wurde das erste übergangslose Mehrstärkenglas (Gleitsichtglas) erfunden, das Sehen von Fern bis Nah in jeder Entfernung möglich machte. Allerdings führen die bisherigen Berechnungsarten zwangsweise zu Zonen im Randbereich der Gläser, die keine gleichmäßige optische Abbildung ermöglichen und daher Unschärfen sowie Verzerrungen im Gleitsichtglas erzeugen. Je nach Brillenstärke und Alter des Brillenträgers sind diese Bereiche unterschiedlich gross und müssen durch stärkere Kopfbewegungen ausgeglichen werden, um im optisch klaren Bereich durchzublicken. Sogar bei heutigen High-End Gleitsichtgläsern stört sich so mancher Gleitsichtbrillenträger an diesem "optischen Abfall" im Brillenglas, da der vor allem in den oft genutzten Zwischenentfernungen zum Tragen kommt. Diese unscharfen Bereiche liessen sich zwar die letzten Jahrzehnte durch verbesserte Techniken verkleinern, doch das Grundprinzip blieb bisher seit 50 Jahren dasselbe.

 

Das neue "Variovid Volterra" Brillenglas ist völlig anders. Als Grundlage für die Berechnungen der Glasoberfläche werden zum ersten Mal in der Optik die sogenannten "Volterra Reihen" des italienischen Mathematikers Vito Volterra (1860-1940) verwendet. Bisher fanden diese vor allem in der Akustik, aber auch im Bereich der künstlichen Intelligenz oder Elektronik ihren Einsatz. Diese Berechnungsgrundlage ist in der Lage, ein ursprünglich nicht-lineares Signal zu linearisieren und ermöglichen so eine "Einebnung" der bisher optisch verzerrten, also "hügeligen" Fläche. Für den Brillenträger werden Zonen mit Abbildungsfehlern, sogenannten Abberationen, stark minimiert und die klaren Sehfelder erweitert. In der Folge ergibt sich ein sehr breites Sehfeld fast bis zum Rand in allen Entfernungen ohne Schaukeleffekte und mit extrem kurzer Eingewöhnungsphase.

 

Die bisherigen Testkunden hatten beim ersten Aufsetzen einen richtigen WOW-Effekt. Die Gläser haben alle Funktionen eines Gleitsichtglases aber die Wahrnehmung laut unseren Kunden ähnlich einer Einstärkenbrille. Wir freuen uns sehr, der einzige "Leica Eyecare" Partneroptiker im Raum Rottweil sein zu dürfen und mit diesem weltweit einzigartigen, patentierten Glas unser Sortiment ergänzen zu können.